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Jeder Brand verhält sich unterschiedlich im Bezug auf den Ort seiner Entstehung, auf die jeweiligen Zündquellen, auf die Brennbarkeit der erfassten Stoffe oder nach dem verfügbaren Sauerstoffgehalt, um nur einige der wichtigsten Komponenten anzusprechen. Um diesem unterschiedlichen Brandverhalten Rechnung zu tragen, hat man sich für die Durchführung von Brandprüfungen von Bauteilen sowohl in Italien als auch international darauf verständigt, von bestimmten Grundmerkmalen eines Brandverlaufes auszugehen. So ist die sog. Einheitstemperaturzeitkurve entstanden, die als ISO-Kurve
auch international anerkannt ist. Die Einheitstemperaturkurve (ETK) schreibt
den Brand- und Temperaturverlauf bei Brandprüfungen vor, in denen
das Brandverhalten von Bauteilen erfasst und klassifiziert werden soll.
Die Prüfung von Brandschutztüren und -verglasungen erfolgt in
einer Brandkammer mit einseitiger Beflammung des Probekörpers unter
ansteigender mittlerer Temperatur gemäß der ETK. Die für den vorbeugenden baulichen Brandschutz wesentlichen Kriterien
werden in Bezug auf die Prüfung von Feuerschutzabschlüssen in
den folgenden Punkten zusammengefasst:
Nach 30 Minuten beträgt die Brandraumtemperatur nach der ETK ca. 870° C , nach 90 Minuten ca. 1000° C.
In Hinblick auf eine Nutzungsdauer von 20 Jahren werden Brandschutztüren einer Dauerfunktionsprüfung unterzogen. Diese verlangt 5.000 Öffnungszyklen, bei denen Türblatt, Zarge und Beschlagsteile als Einheit geprüft werden.
In der geprüften Einheit bilden Türzarge, Türblatt und die für die Funktion erforderlichen Beschläge die komplette Liefereinheit des Elementes. Diesbezüglich sind die Anforderungen im Hinblick auf die selbstschließende Funktion zu gewärleisten. Kennzeichnung und Überwachung: Die Brandschutz-Funktion ist vom Hersteller durch das Anbringen eines Kennzeichnungsschildes (Plakette) gekennzeichnet. Der Hersteller bescheinigt durch die Übereinstimmungserklärung (Konformitätserklärung) die zulassungsgerechte Ausführung des Elementes.
Gleichzeitig ist beim Einbau der Elemente auf die in der entsprechenden Zulassung aufgezeigte Montage und Kombinationsmöglichkeit mit Wandarten zu achten.
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